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Plädoyer für Biomethan im "Spiegel"

"Ein Erdgasauto, betrieben mit Biomethan, ist klimaschonender und praktischer als ein E-Mobil." Mit diesen Worten beginnt der Artikel "Sprit aus Stroh", der vor kurzem in DER SPIEGEL erschienen ist. Redakteur Christian Wüst erläutert darin, in welchen Punkten der regenerative Kraftstoff dem Elektroantrieb überlegen ist.

Als Argumentationsgrundlage greift Wüst auf eine Studie von Jens Andersen zurück, der vor wenigen Jahren noch zu den führenden Köpfen der Antriebsstrategie bei Volkswagen zählte, Europas größten Autokonzern. In seiner Dissertation attestiert Andersen dem Erdgasauto im Vergleich zu anderen alternativen Antrieben, die "niedrigsten CO2-Vermeidungskosten".

Fossiles Erdgas besteht vorwiegend aus Methan und ist gegenüber Benzin und Diesel schon recht klimafreundlich. Aber wenn Methan aus Reststoffen gewonnen wird ist es nahezu klimaneutral. Dem alternativen Antrieb sei damit gelungen, was konventionellen Brennstoffen bisher nicht geschafft haben: "der Sprung zum überzeugenden Bio-Kraftstoff der zweiten Generation, der nicht mehr aus Nahrung, sondern aus pflanzlichen Abfall produziert wird", zum Beispiel aus Stroh oder Biomüll. Laut einer aktuellen ICCT-Studie ließen sich mit dieser Art von Biosprit im Jahr 2030 bereits 16 Prozent des im EU-Straßenverkehr verbrauchten Kraftstoffs ersetzen. Dennoch werde Biomethan vom Staat kaum gefördert. Die Bundesregierung setzt stattdessen klar auf Elektroautos, obwohl sie laut Andersen, der heute als freier Berater tätig ist, technologisch noch nicht wettbewerbsfähig seien.

Den vollständigen Artikel "Sprit aus Strom: Warum das Erdgasauto besser ist als das E-Mobil" finden Sie in DER SPIEGEL/Ausgabe Nr. 14 oder SIEGEL ONLINE.