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ARD-Beitrag: Politik bremst Biokraftstoffe aus

Aus vier Ballen Stroh kann genug Gas erzeugt werden, um einen Mittelklasse-Pkw ein Jahr lang zu bewegen. Bild: Pixabay

Durch die Einführung einer neuen CO2-Steuer in 2021 werden Benzin und Diesel teurer. Dies soll dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent zu reduzieren. Schon jetzt könnte eine stärkere Förderung von Biokraftstoffen diesem Ziel dienlich sein, da etwa E10 nur maximal zehn Prozent Ethanol enthält und somit bei der Verwendung weitaus weniger Treibhausgase entstehen als bei herkömmlichen Kraftstoffen. Jedoch kritisiert das Bundesumweltamt, dass bei der Erzeugung von Biokraftstoff Nutzflächen blockiert werden, die dann für die Nahrungsmittelproduktion fehlen. Forscher des Biomasseforschungszentrums Leipzig halten dagegen, dass auf Nutzflächen für Biokraftstoffe auch Nebenprodukte wie Futtermittel hergestellt werden. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass bei Lkws zwar Erdgas als Kraftstoff gefördert wird, nicht aber Biogas, obwohl es weitgehend klimaneutral ist.

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