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Wissenschaftler plädieren für Umdenken in der Verkehrspolitik

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine stärkere Förderung alternativer Kraftstoffe plädiert. Für ein Erreichen der CO2-Klimaschutzziele sei es notwendig, nicht ausschließlich auf E-Mobilität zu setzen.

Wissenschaftler sehen durch Fokus auf die E-Mobilität die Klimaziele gefährdet. Bild: SEAT

Hauptkritikpunkt an der aktuellen Verkehrsklimapolitik ist die Nichtberücksichtigung der gesamten CO2-Emissionskette. Hier wird die Elektromobilität zulasten alternativer Antriebstechnologien klar bevorzugt, da die CO2-intensive Produktion von Batterien nicht mit einberechnet wird. Dieses Ungleichgewicht in der Beurteilung gefährde laut den mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Erreichung der EU-Klimaziele. Im Gegensatz dazu gibt es alternative Kraftstoffe, die rein auf Basis erneuerbarer Energien hergestellt werden. Diese schon vorhandenen Verfahren zu nutzen, bei denen etwa CO2 in erneuerbares Erdgas umgewandelt wird und somit fossiles Erdgas ersetzt, seien weitaus zielführender.

Ein Interview des Saarländischen Rundfunks mit Prof. Dr. Matthias Brunner, einem der Unterzeichner des offenen Briefes, finden Sie unter folgendem Link: www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/wissenschaftler_plaedieren_fuer_alternative_kraftstoffe_100.html