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Honda setzt zukünftig nur noch auf Batterie und Brennstoffzelle

Seit 1. April 2021 ist Toshihiro Mibe neuer Geschäftsführer des japanischen Autobauers Honda. Bei seiner Antritts-Pressekonferenz kündigte er nun an, dass bis 2040 alle von Honda verkauften Autos elektrisch sein sollen. Dabei stellt er klar, dass dies nicht ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge einschließt, sondern dass auch Wasserstoff weiter eine wichtige Rolle spielen wird.

Honda kündigt einen schärferen Elektro-Kurs an. Doch auch Wasserstoff bleibt im Fokus. Foto: Honda

Dabei weicht Honda von der vorherigen Linie unter Mibes Vorgänger Takahiro Hachigo ab, der sich in der Vergangenheit gegen Brennstoffzellen-Antriebe ausgesprochen hat. Der Plan sei aktuell, bis 2030 den Anteil batterieelektrischer- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge am Gesamtabsatz weltweit auf 40 Prozent zu erhöhen. Im Jahr 2035 soll dieser Anteil auf 80 Prozent und 2040 auf 100 Prozent erhöht werden. Dabei drückt Honda schon jetzt aufs Gas und kooperiert in Nordamerika etwa mit General Motors bei der Entwicklung neuer großformatiger E-Fahrzeuge, um auch in den USA und Kanada die Elektrifizierung voranzutreiben. Auch für den chinesischen Markt plant Honda die Einführung zahlreicher neuer E-Modelle, von denen das erste ab Frühjahr 2022 erhältlich sein soll.

Mit der Entscheidung, die Wasserstoff-Technologie nicht aufzugeben, geht Honda übrigens den gleichen Weg wie der ebenfalls japanische Autobauer Toyota, der mit dem Mirai seit Jahren ein Wasserstoff-Fahrzeug im Portfolio hat.

Was Honda in puncto E-Mobilität aktuell schon leistet, können Sie in einem Testbericht des Honda e sehen, der erst kürzlich zu „Deutschlands Auto des Jahres 2021“ gewählt wurde.