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LNG/CNG-Netz in Deutschland wird ausgebaut

Das Tankstellennetz für komprimiertes und flüssiges Erdgas, das vor allem im Schwerlastverkehr eingesetzt wird, bekommt in Deutschland einen ordentlichen Schub. Rolande, Pionier für den Bau von LNG-Tankstellen in den Niederlanden, wird jetzt auch auf dem deutschen Markt aktiv. In Ulm eröffnete das Unternehmen am Werksgelände des Lkw-Herstellers Iveco seine erste Tankanlage.

Die futuristische Architektur hat Rolande auf die speziellen Anforderungen von LNG-Lkw angepasst. Foto: Iveco

Rolande ist seit mittlerweile 15 Jahren am Markt aktiv und war maßgeblich daran beteiligt, Erdgas und LNG als Kraftstoff für den Straßengütertransport zu etablieren. In Europa baut und betreibt das Unternehmen ein eigenes LNG-Tankstellennetz und ist aktuell Marktführer in den Niederlanden. Nun nimmt das Unternehmen den Aufbau eines deutschlandweiten Angebots in Angriff. „Flüssigerdgas muss für alle Lkw verfügbar sein – auch in Deutschland“, sagt Jolon van der Schuit, CEO von Rolande.

Die neue Selbstbedienungsanlage in Ulm kann rund um die Uhr genutzt werden und verfügt über jeweils zwei LNG- und CNG-Zapfsäulen, an denen täglich bis zu 150 Fahrzeuge betankt werden können. Durch zügige Tankvorgänge sind lange Wartezeiten nahezu ausgeschlossen. Für die Betankung eines IVECO Stralis NP benötigt man beispielsweise nicht mehr Zeit als bei einem vergleichbaren Diesel-Lkw.

Im Laufe des Jahres werden noch fünf weitere LNG-Stützpunkte folgen. Auch für das Jahr 2021 ist ein weiterer Ausbau des Netzes geplant. Wie Rolande mitteilt, wird das Unternehmen ausschließlich öffentliche Tankstellen betreiben, die jedem potenziellen Kunden offenstehen. Zusätzlich sind alle Tankstellen des Unternehmens bereits für einen späteren Einsatz von Bio-LNG ausgestattet.

Den vollständigen Beitrag von Rolande lesen Sie hier.